Bei herrlichem, Spätherbstlichen Wetter lud Paul-Anton Fürst Esterházy zur familiären Drückjagd rund um Schloss Edelstetten ein. Inmitten der historischen Barockanlage, die seit über 200 Jahren im Besitz der Familie Esterházy steht, erlebten die Gäste eine Jagd, die Waidgerechtes Handwerk, gelebte Tradition und echte Gemeinschaft perfekt vereinte.
Schon am Morgen zeigte sich: Hier jagten Könner. Die örtliche Feuerwehr schirmte den Strassenverkher ab und sicherte die Straßen, falls flüchtiges Wild quert. Erfahrene Jäger, engagierte Hundeleute und eine starke Treibermannschaft sorgten für eine faire, saubere Jagd auf Weiten, gut geführten Revieren der fürstlichen Domänenverwaltung.
Musikalisch wurde die Jagd von der Parforcehornbläsergruppe Göppingen begleitet. Zu Mittag erfüllten „Marie Antoinette“, „Le Clocher de Dampierre“ und der „Gamsjägermarsch“ den Schlosshof und verliehen dem Tag eine festliche jagdkulturelle Note.
Beim traditionellen Streckelegen am Abend erklang der „Fürstenruf“, bevor die Strecke feierlich verblasen wurde – ein würdevoller Abschluss, der eindrucksvoll zeigte, wie Jagd, Kultur und Tradition hier zusammengehören.
Die herzliche Gastfreundschaft der Familie Esterházy, die Verbundenheit mit Land und Leuten und die wunderschöne Umrahmung machten diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis.
Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen – vielleicht im nächsten Jahr mit einer Hubertusmesse in der Barockkirche von Schloss Edelstetten!




