Handwerk fürs Revier: Jagdschüler lernen den sicheren Hochsitzbau

„Jagd ist aktiver Natur- und Artenschutz, der oft mit Hammer, Säge und viel Herzblut im Wald beginnt.“

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Praxisnahe Ausbildung im Revier: Unsere angehenden Jägerinnen und Jäger bauten gemeinsam mit ihren Ausbildern Hochsitze und lernten, worauf es bei Sicherheit und Bauweise ankommt.
Das Waidwerk besteht aus weit mehr als der bloßen Jagdausübung – einen erheblichen Teil der Reviertätigkeit nehmen Reviergestaltung, Pflege und handwerkliche Arbeiten ein. Um dieses fundamentale Handwerkszeug von Grund auf zu erlernen, verschlug es die Jagdschüler der Kreisjägervereinigung Göppingen e.V. gestern direkt in das Revier ihres Ausbilders.

Auf dem Tagesordnungspunkt stand ein zentrales Element der Jagdpraxis: der fachgerechte Hochsitzbau. Unter fachkundiger Anleitung packten alle Teilnehmer tatkräftig an, sägten, schraubten und richteten die Reviereinrichtungen auf. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften (UVV Jagd). Von der Wahl des richtigen, witterungsbeständigen Holzmaterials über stabile Sprossenabstände bis hin zur sicheren Verankerung im Boden und dem fachgerechten Aufstellen wurden alle relevanten Best-Practice-Standards schrittweise erarbeitet und direkt in die Tat umgesetzt.

Durch den praktischen Arbeitseinsatz erfuhren die Jagdschüler hautnah, wie viel Planung, Sorgfalt und Muskelkraft in einer sicheren und langlebigen Reviereinrichtung stecken. Am Ende des intensiven Praxistages standen nicht nur voll funktionsfähige, sichere Hochsitze im Revier, sondern auch wertvolle Erfahrungen für das spätere Jägerleben.

Ein herzlicher Dank gilt unserem Ausbilder für die hervorragende Vorbereitung, das Teilen seines Praxiswissens sowie die Bereitstellung des Reviers und der Materialien!